Der Fall Waldhaus 1983
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Im Jahre 1983 sollte der Abriss des Waldhauses beim Hüttenmühlsee in Pflach erfolgen. Da das Haus, bis auf den Kamin, gänzlich aus Holz erbaut war, wurden wir von der Gemeinde gefragt, ob der Abriss nicht durch Abbrennen erfolgen könnte.

Da ein Abbrennen eines solch großen Hauses für eine kleine Wehr wie Pflach alleine nicht möglich war, wurde dies im Zuge mit mehreren Nachbarfeuerwehren geplant und dann auch ausgeführt. Dabei wahren mehrere Pumpen, ein Hubsteiger und etliche B- und C-Rohre, zum Schutz des nahe liegenden Steineberges bzw. des direkt am Haus vorbeiführenden Weges, im Einsatz. Dabei konnten wir erleben, welche gewaltigen Hitzeabstrahlungen bei einem solchen Brand entstehen. Ohne Hitzeschutzbekleidung bzw. ohne geeigneter Deckung wäre dies fast unmöglich gewesen. Selbst der Asphalt am Weg beginn förmlich zu kochen, obwohl er durch 2 Rohre gekühlt wurde. Der nahe liegende Wald wurde sehr gut durch Einsatz eines Wenderohres vom Hubsteiger, und dem massiven Einsatz von den B- und C-Rohren, ohne Schaden zu erleiden geschützt.

 

Nach 20 Minuten war der ganze Spuk vorüber, und vom ganzen Haus blieb nur der Kamin über. Dieser wurde dann mittels unseres Landrovers und einem langen Stahlseil mit einem leichten Ruck zum Einsturz gebracht. Nach ein paar Wochen war von dieser Aktion im ganzen Umfeld  nichts mehr zu sehen. Nur der bittere Nachgeschmack, was passieren könnte, wenn mitten im dicht verbauten Wohngebiet ein Brand in einem Wirtschaftsgebäude ausbrechen würde.

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