| Der Pechvogel |
| 13. Nassleistungsbewerb des Bezirkes Reutte in Häselgehr - 11. Juli1987 |
Auch wir haben an diesem Bewerb mit einer Silber Gruppe teilgenommen. Doch für den Bewerb in Häselgehr standen die Sterne bereits im Vorfeld nicht gut für uns. In der Woche vor dem Bewerb hat sich ein Mann eine Fingerquetschung zugezogen und ein zweiter 2 Tage vor dem Bewerb einen Zehen angebrochen. Da der Mann mit der Fingerquetschung bereits der Reservemann war, mussten wir überlegen überhaupt anzutreten. Wir ließen uns jedoch nicht entmutigen und sind doch angetreten. das es der 13. Bewerb war, ist uns erst aufgefallen als wir in Häselgehr bei einem Plakat vorbeifuhren. Einer im Fahrzeug hat noch gemeint, ob das ein gutes Zeichen Bedeutet. Beim Bewerb selber lief eigentlich alles super, bis zum 2. Rohr. Beim auswerfen des Schlauches bildete sich ein komisches Gebilde und als das Wasser dieses Gebilde erreichte, entwickelte sich daraus ein Gigantischer Knoten, der nicht das kleinste Tröpfchen Wasser zum Strahlrohr durchließ. Der 2. Trupp versuchte zwar noch den Knoten so weit zu lockern, das vielleicht doch noch ein bisschen Wasser zum Strahlrohr durchdringt, aber ohne Erfolg. Nun wurde versucht, mit dem 1. Rohr, das ihre Dose bereits abgeschossen hatte, auch die 2. Dose rauszuschießen, doch auch dies war nicht von Erfolg gekrönt. Just in diesem Moment setzte ein so starker Wind ein, das der Wasserstrahl nicht mehr bis zur Dose durchdrang. Für diesen Aufbau wurden wir bei der Preisverteilung mit dem "Pechvogel" ausgezeichnet. Was bedeutet der Pechvogel? Der Pechvogel wird im Bezirk Reutte für jene Gruppe vergeben, die trotz größte Probleme beim Aufbau das Handtuch nicht hinschmeißt, sonder bis zum Ende den Bewerb zu beenden versucht. Der damalige Bezirksfeuerwehrkommandant Reutte Friedl Schennach hat zu diesem Aufbau ein Gedicht geschrieben, das er zur Verleihung des Pechvogels vorgetragen hat. |
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